
EGYM Fitness
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App-Details
- Version
- 3.93
- Aktualisiert am
- Lizenz
- Free
- Downloads
- 500.000+
- Entwickler
- EGYM
- Kategorien
- Sport
- Plattform
- Android, iOS
Screenshots







Analyse von AppCompare
Wer im Fitnessstudio trainiert und seine Einheiten nicht nur im Kopf behalten möchte, bekommt mit der EGYM Fitness-App einen praktischen Begleiter für das Training im Club und unterwegs. Ich habe sie vor allem unter einem Gesichtspunkt betrachtet: Bleibt sie nach dem ersten neugierigen Ausprobieren nützlich, oder landet sie nach wenigen Wochen wieder ungenutzt auf dem Smartphone?
Mein Eindruck fällt insgesamt ordentlich, aber nicht uneingeschränkt begeistert aus. Die App richtet sich klar an Menschen, deren Training mit einem EGYM-Club verbunden ist. Sie ist keine vollständig unabhängige Fitnessplattform, die jedes Training und jede Sportart gleichermaßen abdeckt. Ihre Stärke liegt vielmehr darin, den eigenen Studiobesuch digital zu begleiten und Fortschritte an einem Ort festzuhalten. Für diesen konkreten Zweck kann sie im Alltag angenehm sein. Wer dagegen hauptsächlich zu Hause, draußen oder mit frei zusammengestellten Workouts trainiert, wird vermutlich schneller an Grenzen stoßen.
Der erste Eindruck: schnell nützlich, wenn das Studio passt
Die Einrichtung wirkt auf mich weniger wie der Start einer umfangreichen Trainingsreise und mehr wie das Öffnen einer digitalen Tür zum eigenen Club. Das ist ein wichtiger Unterschied. Die App entfaltet ihren Nutzen nicht allein durch das Installieren, sondern durch die Verbindung mit dem persönlichen Trainingsalltag im EGYM-Umfeld. Wer bereits regelmäßig in einem passenden Studio trainiert, versteht den Zweck deshalb schnell.
In der ersten Woche ist besonders hilfreich, dass Trainingsinformationen nicht ausschließlich auf Papier, in einer Notiz-App oder im Gedächtnis bleiben müssen. Nach einer Einheit kann ich eher nachvollziehen, was ich gemacht habe und wie sich mein Training entwickelt. Gerade am Anfang hilft das, planloses Wechseln zwischen Geräten zu vermeiden. Ich muss nicht jedes Mal überlegen, ob ich eine Übung schon durchgeführt oder welche Belastung ich zuletzt verwendet habe.
Der größte Vorteil zeigt sich bei einem festen Rhythmus. Nehmen wir eine typische Situation: Ich gehe nach der Arbeit ins Studio, habe wenig Zeit und möchte nicht erst lange meinen Trainingsplan zusammensuchen. Eine App wie diese kann dann als digitale Gedächtnisstütze dienen. Ich sehe nach, was ansteht, absolviere meine Einheit und kann anschließend den Verlauf besser einordnen. Das spart keine komplette Trainingszeit, reduziert aber kleine Reibungsverluste, die sich über Wochen summieren.
Die App ist kostenlos erhältlich, was die Einstiegshürde niedrig hält. Sie gehört zur Sportkategorie und wird von EGYM entwickelt. Mit einer Altersfreigabe ab null Jahren ist sie außerdem nicht auf ein erwachsenes Publikum mit komplizierter Zugangshürde zugeschnitten. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie für jedes Alter oder jedes Trainingsziel gleichermaßen sinnvoll ist. Der eigentliche Wert hängt deutlich stärker davon ab, ob das eigene Studio und der persönliche Trainingsablauf zu ihr passen.
In der ersten Woche würde ich nicht versuchen, jede verfügbare Funktion sofort zu erkunden. Sinnvoller ist ein einfacher Test: Eine Trainingseinheit dokumentieren, die nächsten Schritte nachvollziehen und prüfen, ob die App die eigene Routine wirklich übersichtlicher macht. Wer schon nach wenigen Besuchen keinen Unterschied zwischen App-Nutzung und eigener Notiz bemerkt, sollte sich fragen, ob der zusätzliche digitale Schritt langfristig lohnt.
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Was die App im Alltag besser macht als eine lose Notiz
Eine gewöhnliche Notiz-App kann Übungen, Wiederholungen oder persönliche Eindrücke speichern. Sie ist flexibel, aber auch völlig unstrukturiert. Bei EGYM Fitness liegt der Nutzen gerade darin, dass das Training im Club und unterwegs zusammen gedacht wird. Ich muss nicht jedes Mal ein eigenes Schema entwerfen, um meine Einheiten halbwegs nachvollziehbar zu halten.
Das ist kein spektakulärer Vorteil, aber ein nachhaltiger. Fitness scheitert im Alltag oft nicht an fehlender Motivation, sondern an kleinen organisatorischen Hürden. Wenn ich mich erst erinnern muss, welche Übungen zuletzt sinnvoll waren, verliere ich Zeit und Konzentration. Eine begleitende App kann diesen Aufwand verringern. Sie ersetzt keine gute Trainingsplanung, macht deren Umsetzung aber potenziell verlässlicher.
Ein weiterer praktischer Punkt ist die Nutzung außerhalb des Clubs. Der Store beschreibt die App ausdrücklich als Werkzeug für das Tracken des Trainings im Club und unterwegs. Für mich macht das sie interessanter als eine reine Studioanzeige. Wer beispielsweise an einem Tag nicht ins Studio kommt, kann den eigenen Trainingsverlauf trotzdem als Bezugspunkt behalten. Das ist besonders nützlich, wenn man zwischen verschiedenen Bewegungsformen wechselt und nicht jede Aktivität in einem separaten System führen möchte.
Gleichzeitig sollte man die Formulierung „unterwegs“ nicht mit einer vollständigen Outdoor- oder Lauf-App verwechseln. Wer detaillierte Strecken, Tempoanalysen oder umfassende Auswertungen für Ausdauertraining erwartet, sucht wahrscheinlich eher bei spezialisierten Anwendungen. EGYM Fitness ist für mich in erster Linie eine Trainingsbegleitung rund um den Club, nicht der universelle Sportcomputer für jede Disziplin.
Nach dem ersten Monat: entsteht echter Gewohnheitswert?
Nach dem anfänglichen Ausprobieren entscheidet sich, ob eine Fitness-App bleibt. Bei EGYM Fitness hängt das stark vom Trainingsmuster ab. Für regelmäßige Studiobesucher kann das wiederholte Dokumentieren einen ruhigen, praktischen Wert entwickeln. Die App muss nicht jeden Tag überraschen. Sie muss vor allem dann funktionieren, wenn ich sie brauche: vor dem Training zur Orientierung, währenddessen als Bezugspunkt und danach zur Kontrolle des Verlaufs.
Ich finde diesen unspektakulären Nutzen überzeugender als ständig wechselnde Motivationsreize. Eine App, die mich nur in der ersten Woche neugierig macht, hilft mir wenig. EGYM Fitness kann langfristig eher durch Wiederholung bestehen. Wenn ich meine Trainingsroutine beibehalte, wird das Nachsehen und Eintragen zu einem kleinen festen Bestandteil, ähnlich wie das Packen der Sporttasche.
Der Haken: Solche Gewohnheiten entstehen nicht automatisch. Die App kann den Ablauf unterstützen, aber sie nimmt mir nicht die Entscheidung ab, tatsächlich zu trainieren. Wer nur gelegentlich ins Studio geht oder häufig den Trainingsplan wechselt, erlebt den Verlauf möglicherweise als wenig aussagekräftig. Dann entsteht eher eine Sammlung einzelner Einheiten als ein klarer roter Faden.
Für den Monat-zu-Monat-Vergleich würde ich deshalb eine einfache Regel empfehlen: Nicht jede Zahl überbewerten, sondern auf wiederkehrende Muster achten. Trainiere ich regelmäßig? Kehre ich zu bestimmten Übungen zurück? Fühlt sich der Ablauf strukturierter an als zuvor? Der Wert liegt nicht nur in einzelnen Einträgen, sondern darin, ob sie Entscheidungen für die nächste Einheit erleichtern.
Eine nicht sofort offensichtliche Stärke ist dabei die Verbindung von Rückblick und Vorbereitung. Viele Menschen nutzen Tracking nur nach dem Training, um etwas abzuhaken. Praktischer ist es, die App vor der nächsten Einheit kurz zu öffnen und aus dem bisherigen Verlauf eine konkrete Absicht abzuleiten. Das kann bedeuten, eine bekannte Routine beizubehalten, eine Übung bewusster auszuführen oder eine Einheit nicht unnötig komplizierter zu machen. So wird die App vom Archiv zu einer kleinen Planungshilfe.
Für wen der wiederkehrende Nutzen am größten ist
Am besten passt die Anwendung zu Einsteigern, Wiedereinsteigern und Menschen mit einem relativ stabilen Studioplan. Anfänger profitieren davon, dass sie nicht jede Einzelheit selbst organisieren müssen. Wiedereinsteiger können nach einer Pause leichter wieder an eine vertraute Struktur anknüpfen. Regelmäßige Nutzer erhalten eine digitale Spur ihres Trainings, ohne sich ein eigenes Tabellen- oder Notizsystem bauen zu müssen.
Auch für Personen, die zwischen Clubtraining und anderen Aktivitäten wechseln, kann die App sinnvoll sein. Wer beispielsweise unter der Woche im Studio trainiert und am Wochenende unterwegs ist, behält den Trainingskontext eher zusammen, als wenn jede Einheit an einem anderen Ort dokumentiert wird. Der Vorteil entsteht nicht durch zusätzliche Sportarten, sondern durch die bessere Verbindung der eigenen Routine.
Weniger geeignet ist sie für Menschen, die ausschließlich mit freien Gewichten zu Hause, in der Natur oder mit unabhängigen Trainingsprogrammen arbeiten. Ebenso würde ich sie nicht als erste Wahl für Sportler empfehlen, die tiefgehende Leistungsanalysen, sehr detaillierte Laufdaten oder eine umfassende Ernährungsverwaltung in einer einzigen Anwendung erwarten. Dafür sind spezialisierte Alternativen oft klarer und umfangreicher.
Wartung und täglicher Aufwand: klein, aber nicht null
Der größte Vorteil einer Trainings-App kann gleichzeitig ihre lästigste Seite sein: Sie verlangt regelmäßige Pflege. Jede digitale Aufzeichnung ist nur so gut wie die Einträge, die ich tatsächlich mache. Wenn ich nach jeder Einheit nichts kontrolliere oder ergänze, verliert der Verlauf an Aussagekraft. Das ist kein spezielles Problem dieser App, aber bei einer Anwendung, deren Sinn stark auf Tracking beruht, fällt es besonders auf.
Ich würde den Aufwand möglichst niedrig halten. Ein kurzer Check nach dem Training ist realistischer als der Anspruch, jede Session ausführlich zu kommentieren. Wer sich zu viele Notizen vornimmt, macht aus einer hilfreichen Routine schnell eine zusätzliche Aufgabe. Der nachhaltige Ansatz besteht darin, nur Informationen festzuhalten, die beim nächsten Training wirklich etwas ändern.
Ein guter Arbeitsablauf sieht für mich so aus: Vor dem Training kurz den letzten Stand ansehen, während der Einheit nicht ständig am Smartphone hängen und danach die wichtigsten Informationen vervollständigen. Dadurch bleibt die App Begleiter statt Ablenkung. Gerade im Fitnessstudio kann ein zu häufiger Blick auf den Bildschirm den eigenen Rhythmus stören.
Die App läuft ab mindestens iOS oder Android zehn, wodurch sie nicht auf sehr alte Betriebssysteme ausgerichtet ist. Für viele aktuelle Geräte dürfte das im Alltag kein Problem darstellen. Trotzdem sollte man vor der Installation prüfen, ob das eigene Smartphone diese Voraussetzung erfüllt. Wer ein älteres Gerät möglichst lange weiterverwendet, könnte hier auf eine praktische Hürde stoßen.
Die aktuelle Version ist 3.89. Für mich ist das ein Hinweis darauf, dass die Anwendung als laufendes Produkt gedacht ist und nicht bloß als einmalige Studio-Visitenkarte. Gleichzeitig bedeutet eine fortlaufende App-Entwicklung, dass sich Bedienabläufe mit der Zeit verändern können. Wer seine Trainingsroutine sehr stabil halten möchte, sollte nach Aktualisierungen kurz prüfen, ob wichtige Bereiche noch dort liegen, wo man sie erwartet.
Ein weiterer Wartungspunkt betrifft die eigene Disziplin beim Wechsel zwischen Geräten oder Trainingsorten. Wenn ich eine Einheit im Club beginne und später unterwegs weitermache, sollte ich mir bewusst sein, wo der jeweilige Trainingsstand dokumentiert wird. Der Vorteil des mobilen Ansatzes entsteht erst dann, wenn ich nicht nebenbei wieder auf Papier, Nachrichten an mich selbst oder eine zweite Fitness-App ausweiche.
Wo mit der Zeit Ermüdung entstehen kann
Die größte mögliche Ermüdungsquelle ist die Wiederholung. Nach einigen Wochen wirkt das Öffnen, Prüfen und Aktualisieren eines Trainingsverlaufs weniger spannend als am ersten Tag. Das ist nicht unbedingt ein Fehler. Eine gute Gewohnheits-App muss nicht dauerhaft unterhalten. Trotzdem kann der Ablauf monoton werden, wenn ich keinen konkreten Nutzen aus den gespeicherten Informationen ziehe.
Deshalb würde ich regelmäßig prüfen, ob die App noch eine Entscheidung erleichtert. Wenn ich nur Einheiten sammle, ohne daraus etwas abzuleiten, wird das Tracking zum Selbstzweck. In diesem Fall kann eine einfache handschriftliche Liste sogar angenehmer sein. Der digitale Komfort rechtfertigt sich erst, wenn er den Überblick verbessert oder den Weg zur nächsten Einheit verkürzt.
Eine zweite Ermüdungsquelle ist die Abhängigkeit vom passenden Clubumfeld. Die Anwendung ist nicht einfach eine neutrale Trainingsdatenbank, die unabhängig vom Ort denselben Nutzen liefert. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Training im Club und unterwegs. Wer das Studio wechselt, nur sporadisch dort trainiert oder sein Training stark individualisiert, sollte besonders kritisch beobachten, ob die App noch zum eigenen Ablauf passt.
Auch die Erwartungen an Motivation können zu Enttäuschung führen. Ich würde die App nicht installieren, wenn ich vor allem tägliche Motivation, Coaching oder Unterhaltung suche. Tracking kann Verantwortung sichtbar machen, aber es erzeugt nicht automatisch Lust auf das nächste Training. Für diesen Zweck sind persönliche Ziele, ein fester Termin im Kalender oder ein guter Trainingspartner oft wirksamer.
Die Bewertung im Store liegt bei durchschnittlich 3,5 aus rund 4.900 Bewertungen; außerdem gibt es ungefähr 1.300 schriftliche Rezensionen. Diese Zahlen zeigen für mich vor allem, dass die Erfahrungen nicht völlig einheitlich ausfallen. Das passt zum Charakter der Anwendung: Ihre Qualität wird stark davon beeinflusst, wie gut sie zum jeweiligen Studio, Gerät und Trainingsstil passt. Ich würde die App daher nicht nach dem Prinzip „für alle oder für niemanden“ beurteilen.
Mit mehr als 500.000 Installationen ist sie dennoch kein exotisches Nischenwerkzeug. Das spricht dafür, dass es einen realen Bedarf an einer solchen Verbindung von Clubtraining und mobiler Dokumentation gibt. Es sagt aber nichts darüber aus, ob sie für jeden einzelnen Nutzer dauerhaft sinnvoll bleibt. Bei Fitness-Apps ist die persönliche Routine wichtiger als reine Reichweite.
Der faire Vergleich mit üblichen Alternativen
Gegenüber einer allgemeinen Notiz-App bietet EGYM Fitness den Vorteil eines klareren Trainingsbezugs. Eine Notiz ist freier, verlangt aber mehr Eigenarbeit. Gegenüber einer umfassenden Sportplattform wirkt EGYM Fitness wahrscheinlich fokussierter und weniger überladen, sofern man hauptsächlich im EGYM-Umfeld trainiert. Der Nachteil dieser Fokussierung ist, dass Nutzer mit sehr unterschiedlichen Sportarten oder stark individuellen Plänen möglicherweise mehr Flexibilität bei einer anderen Lösung finden.
Auch eine Tabellenkalkulation kann für erfahrene Sportler ausreichend sein. Sie bietet mehr Kontrolle über eigene Kategorien und Auswertungen, kostet aber Zeit bei der Einrichtung und Pflege. EGYM Fitness ist für mich die bequemere Wahl, wenn ich nicht selbst ein System bauen möchte. Wer dagegen genaue eigene Messgrößen verwalten und jede Einzelheit anpassen will, könnte eine spezialisierte Tracking-App bevorzugen.
Für reine Lauf- oder Outdoor-Ziele würde ich ebenfalls eine dafür entwickelte Anwendung vorziehen. Der entscheidende Vergleichspunkt ist nicht, welche App die meisten Funktionen besitzt, sondern welche am wenigsten zwischen mich und mein konkretes Training stellt. EGYM Fitness gewinnt, wenn der Club im Mittelpunkt steht. Sie verliert, wenn der Club nur eine gelegentliche Station unter vielen Aktivitäten ist.
Mein langfristiges Urteil nach dem Ende der Neuheit
Für mich verdient EGYM Fitness dann dauerhaft Platz auf dem Smartphone, wenn sie eine bereits bestehende Studiogewohnheit sauber unterstützt. Sie muss nicht jeden Monat neue Überraschungen liefern. Ihr langfristiger Wert liegt in der Wiederholung: Trainingsstand ansehen, Einheit absolvieren, Verlauf pflegen und beim nächsten Besuch davon profitieren. Wer diesen Kreislauf tatsächlich nutzt, bekommt mehr als eine bloße digitale Visitenkarte.
Ich würde sie besonders einem Freund empfehlen, der regelmäßig in einem passenden Club trainiert, seine Einheiten bisher nur unzuverlässig im Gedächtnis behält und keine Lust auf ein eigenes Tracking-System hat. Für diesen Nutzer kann die kostenlose App eine vernünftige, niedrigschwellige Lösung sein. Der beste Einstieg ist nicht, alles auf einmal zu dokumentieren, sondern eine Woche lang zu beobachten, ob die App die Vorbereitung und den Rückblick spürbar einfacher macht.
Ich würde sie dagegen nicht empfehlen, wenn das Training fast ausschließlich zu Hause oder draußen stattfindet, wenn sehr detaillierte Sportanalysen im Mittelpunkt stehen oder wenn bereits ein anderes System zuverlässig funktioniert. Ein weiteres Tracking-Werkzeug bringt keinen Vorteil, wenn es nur doppelte Arbeit erzeugt. In diesem Fall ist weniger oft besser.
Mein abschließendes Urteil ist deshalb bewusst ausgeglichen: EGYM Fitness ist eine zweckmäßige Sport-App mit echtem Alltagsnutzen für den passenden Studiokontext, aber kein universeller Ersatz für jede Fitnessanwendung. Ihre erste Woche kann durch mehr Übersicht überzeugen. Ihr dauerhafter Wert hängt jedoch davon ab, ob das Tracken zu einer kurzen, realistischen Gewohnheit wird. Die App bleibt, wenn sie Entscheidungen erleichtert – nicht bloß, wenn sie Daten sammelt.
Vorteile
- Große Auswahl an Trainingsplänen für verschiedene Fitnessziele
- Übersichtliche Fortschrittsanzeige motiviert zu regelmäßigen Workouts
- Viele Übungen werden mit verständlichen Videos erklärt
- Trainingsdaten lassen sich bequem digital dokumentieren
- Für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet
Nachteile
- Viele Inhalte sind nur mit einer EGYM-Mitgliedschaft verfügbar
- Die Geräteintegration hängt vom jeweiligen Fitnessstudio ab
- Ohne kompatible Geräte wirken manche Funktionen eingeschränkt
- Für individuelle Pläne können zusätzliche Trainertermine nötig sein
- Die App benötigt regelmäßig eine aktive Internetverbindung
Häufig gestellte Fragen zu EGYM Fitness
Was ist EGYM Fitness und für wen eignet sich die App?
EGYM Fitness ist eine digitale Trainingsplattform, die häufig gemeinsam mit Fitnessstudios und EGYM-Geräten genutzt wird. Die App kann Trainingspläne, Übungen, Fortschritte und Studioangebote an einem Ort bündeln. Sie eignet sich besonders für Mitglieder, die ihr Training strukturieren und ihre Entwicklung verfolgen möchten. Welche Funktionen verfügbar sind, hängt jedoch vom jeweiligen Fitnessstudio, Tarif und der verwendeten EGYM-Ausstattung ab.
Benötige ich eine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio, um EGYM Fitness zu verwenden?
In der Regel ist EGYM Fitness vor allem für Mitglieder teilnehmender Fitnessstudios gedacht. Für die Anmeldung wird häufig ein vom Studio bereitgestellter Zugang oder eine Verknüpfung mit dem bestehenden Mitgliedskonto benötigt. Ohne passende Studioanbindung können wichtige Funktionen möglicherweise nicht genutzt werden. Vor dem Download sollten Sie deshalb prüfen, ob Ihr Fitnessstudio EGYM unterstützt und welche Leistungen in Ihrer Mitgliedschaft enthalten sind.
Welche Trainingsfunktionen bietet EGYM Fitness?
Je nach Studioanbindung kann EGYM Fitness Trainingspläne anzeigen, Übungen erklären, Trainingsfortschritte dokumentieren und Informationen zu Geräten oder Kursen bereitstellen. Besonders praktisch ist die zentrale Übersicht, wenn Sie regelmäßig im Studio trainieren und Ihre Einheiten nachvollziehen möchten. Die App ersetzt jedoch keine individuelle medizinische oder sportwissenschaftliche Beratung. Bei Beschwerden oder gesundheitlichen Einschränkungen sollten Sie Trainingsinhalte vorher mit Fachpersonal abstimmen.
Kann ich mit EGYM Fitness meine Trainingsfortschritte und Gesundheitsdaten verfolgen?
Die App kann verschiedene Trainings- und Fortschrittsdaten speichern, beispielsweise absolvierte Einheiten, Geräteeinstellungen oder Leistungsentwicklungen. Welche Werte tatsächlich erfasst werden, hängt von den verbundenen Geräten und den Einstellungen Ihres Studios ab. Nutzer sollten außerdem die Datenschutzbestimmungen aufmerksam lesen, da bei Fitness-Apps persönliche und möglicherweise gesundheitsbezogene Informationen verarbeitet werden. Prüfen Sie vor der Nutzung, welche Berechtigungen die App verlangt.
Ist EGYM Fitness kostenlos und auf welchen Geräten ist die App verfügbar?
Der Download von EGYM Fitness kann grundsätzlich kostenlos sein, allerdings können bestimmte Funktionen eine aktive Mitgliedschaft, einen Studiozugang oder zusätzliche Leistungen voraussetzen. Die Verfügbarkeit richtet sich nach der jeweiligen Version für Android oder iOS sowie nach dem Land und dem unterstützten Fitnessstudio. Vor der Installation empfiehlt es sich, die aktuellen Angaben im Google Play Store oder Apple App Store und die Kompatibilität mit Ihrem Smartphone zu kontrollieren.






















